BIOGRAFIE

Karolina Plickova

Eine Sängerin die „natürliches Spiel“ mit „den stimmlichen Mitteln eines fein durchgebildeten lyrischen Soprans“ verbindet. „Da bleiben so gut wie keine Wünsche offen“. So urteilten die Salzburger Nachrichten über Karolína Plickovás Darstellung der Titelrolle in Benedetto Marcellos „Arianna“ unter der Leitung von Matthew Halls.

 

Die Sopranistin wurde 1982 in Prag geboren und wechselte nach dem Gesangsabschluss am Konservatorium ihrer Heimatstadt zur weiteren Ausbildung ans Salzburger Mozarteum. Im Juni 2008 schloss sie in der Klasse von Ingrid Mayr mit Auszeichnung ab und setzte ihr Studium am Mozarteum in der Opernklasse bei Josef Wallnig, Helene Schneiderman und Hermann Keckeis sowie in der Lied- und Oratorienklasse bei Breda Zakotnik fort.

 

Nach ihrem Debüt als Cherubino in „Le Nozze di Figaro“ am Karlsbader Theater war Karolína Plicková unter anderem im Rahmen der Styriarte 2007 zu hören und gewann dort mit dem „Lied an den Mond“ aus Dvořaks „Rusalka“ den Ersten Preis beim European Song Contest, worauf sie als Solistin des Eröffnungskonzerts 2008 eingeladen wurde. 2009 trat sie beim Opernfestival Gut Immling als Pamina in der „Zauberflöte“ auf und war im selben Jahr ebenfalls im Rahmen einer China-Tournee als Zerlina in „Don Giovanni“ an der Oper Peking zu erleben.

 

Nach ihrem studium war  Karolína Plicková langjähriges Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater, wo die Mozart-Spezialistin unter anderem als Susanna in „Le Nozze di Figaro”, Zerlina in „Don Giovanni” oder Pamina in „Die Zauberflöte“ auf der Bühne stand. Große persönliche Erfolge feierte sie hier aber ebenso als Ginevra in Händels „Ariodante“ unter der musikalischen Leitung von Christian Curnyn, als Adina in Donizettis „L’elisir d’amore“, sowie Ännchen in Webers „Der Freischütz“ oder Berenice in Vivaldis „Farnace“. . In der Spielzeit 2010/2011 wurde sie hierfür mit Publikumspreis als „Beliebteste Sängerin“ ausgezeichnet.

Weitere Partien im Repertoire der Sopranistin umfassen unter anderem die Titelrollen in Dvořaks „Rusalka“ und Offenbachs „Die schöne Helena“.

Neben Ihrer Operntätigkeit arbeitet die Sopranistin auch als Konzertsängerin mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Amadeus Consort Salzburg zusammen.

Im Jahre 2017 gab Karolína Plicková unter dem Dirigat von Laurence Cummings mit der Partie des Cinna in Mozarts „Lucio Silla“ ihr England-Debüt bei Buxton Festival.

In der Spielzeit 2017/2018 gibt sie ihr Rollendebüt als “Iphigenie in Aulis” von Ch.W.Gluck in dem National Theater Ostau sowie als Vitellia in Mozarts “La clemenza di Tito” bei dem Opernfestival Bad Aibling.

 

 

 

 

 

Ausbildung

  •  2005-2010: Universität Mozarteum SalzburgHauptfach Gesang bei Prof. Helene Schneiderman, Oper und Musiktheater bei Prof. Josef Wallnig, Lied und Ortorium bei Prof. Breda Zakotnik
  •  1999-2005: Prager Konservatorium:  Hauptfach Gesang